Sie haben Fragen? Wir haben die Antworten!

1. Was ist ein Photovoltaikmodul, und wie lange ist die Lebensdauer?

In einem Photovoltaikmodul werden mehrere Solarzellen elektrisch verbunden. Die durchschnittliche Lebensdauer wird in Fachkreisen auf über 30 Jahre geschätzt. Allerdings liefern Solarzellen mit zunehmendem Alter weniger Strom. Viele Hersteller geben Leistungsgarantien von zum Beispiel 80 % der ursprünglichen Nennleistung nach 20 Jahren.

2. Wie hoch ist die eingestrahlte Sonnenenergie?

Die eingestrahlte Solarenergie beträgt weltweit das ca. 15.000-fache des Stromverbrauches. Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer erreicht bei uns in Deutschland jedoch nur im Mittel ca. 1.500 bis 1.800 Stunden pro Jahr.

3. Wieviel Dachfläche benötigt man, und wie sollte diese beschaffen sein?

Um eine Leistung von 1 kWp zu installieren, ist bei mono- oder polykristallinen Modulen eine Dachfläche von ca. 6 bis 10 m² nötig. Sie sollte nach Süden ausgerichtet sein, eine Dachneigung zwischen 20 Grad und 40 Grad haben und nicht durch andere Gebäude, Bäume etc. verschattet werden. Für Flachdächer gibt es Untergestelle, welche die Module optimal zur Sonne ausrichten.

4. Wie lange wird dieser Preis garantiert / fortgeschrieben?

Im Gesetz ist als Zeitdauer der Vergütung ein Zeitraum von 20 Jahren und das Jahr der Inbetriebnahme genannt.

5. Welcher Ertrag ist in Deutschland bei 1 kWp jährlich zu erwarten?

Wenn optimale Voraussetzungen vorliegen, können Sie mit einer Leistung von 1 kWp jährlich etwa 800 bis zu 1000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

6. Wird für die Einspeisung mit einer Photovoltaikanlage ein zusätzlicher Zählerplatz benötigt, und wo sollte dieser sein?

Ja, sofern Sie die im EEG festgesetzte Vergütung erhalten wollen, muss die erzeugte Energie der Photovoltaikanlage durch einen separaten Stromzähler erfasst werden. Zähler sind zentral anzuordnen. Das bedeutet, dass der Zähler der Photovoltaikanlage neben dem Zähler für den Strombezug im separaten Zählerschrank angeordnet wird. Art und Beschaffenheit der Messung ist abhängig von der Anlagenleistung.

7. Wie erhält man als Einspeiser seine Vergütung?

Sie erhalten die Vergütung als monatliche Abschläge. Diese richten sich nach dem Vorjahrestag oder - bei Neuanlagen - nach der Anlagenleistung. Nach der Ablesung erfolgt der finanzielle Ausgleich.

8. Wie und durch wen wird die erhöhte Einspeisevergütung finanziert?

Für ganz Deutschland werden die Ausgaben der Netzbetreiber für die Einspeisevergütung nach EEG erfasst, und anteilig auf den Strompreis aller Kunden als EEG-Zuschlag umgelegt.

9. Ich habe immer noch Fragen... wo bekomme ich weitere Informationen?

Rufen Sie uns einfach an unter 02306 / 849 81 83, und wir helfen Ihnen!